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Kulturprofil Rüsselsheim
Protokolle der Gespräche mit den Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung

Kurzprotokoll zum Gespräch mit der Liste Rüssel am 1.12.2006

Teilnehmende:
Herr Haupt, Herr Vogt, Liste Rüssel
Herr Prof. Dr. Dieter Haselbach; ICG Culturplan
Herr Eckhard Kunze, Eigenbetrieb Bildung und Kultur

Themenbereiche

1. Welches kulturpolitische Profil soll Rüsselsheim nach außen haben?
2. Welches kulturpolitische Profil soll Rüsselsheim nach innen haben?
3. Welche Stellung hat Rüsselsheim innerhalb der Kultur Region Rhein/Main?

zu 1.:
Die Liste Rüssel ist der Ansicht, dass sich eine Kultur die nach außen wirkt, auch nach innen positiv bemerkbar macht.
Rüsselsheim nennt sich zu Recht mittlerweile Jazzstadt (siehe 2.) und sollte den Schwerpunkt in den beiden Bereichen Schüler- und Jugendtheater und in der freien Theatertätigkeit suchen.

zu 2.:
Das Profil nach innen liegt nach Ansicht der Liste Rüssel auf der Hand. Sie fordert eine Stärkung der freien Theaterarbeit (schon gesehen), bis hin zu einer festen Anstellung der Leiterin der Theatergruppe. Dies würde zur Kontinuität der Arbeit/Gruppe wesentlich beitragen. Die Einrichtung eines Jugend- und Laienensembles, dann unter professioneller Leitung, würde sich bereits mittelfristig positiv auswirken.
Auch Musiker seien stärker an die Stadt zu binden, beispielsweise über eine Festanstellung. Nachwuchsförderung sei hier nur ein Bereich der dadurch stärker profiliert werden könnte.
Der gesamte Bereich Jazz sei ein Beispiel für ein vorhandenes Profil, das getragen von Opel, Kulturamt/Stadt, Rind, IKS Investitionen bündelt. Auch der pädagogische Aspekt dieser Reihe sei wichtig, er verstärke die Profilierung nach innen.
Rüsselsheim nennt sich zu Recht mittlerweile Jazzstadt.
Gesteigerte Investitionen seien in den kommenden Jahren erforderlich wenn es darum geht, die bestehenden Schwerpunkte besser miteinander zu vernetzen. Diese, unterstützende Funktion könne die städtische Kulturverwaltung einnehmen. Hierbei ist auch an die Vernetzung mit Musikschule und den Angeboten weiterer Bildungseinrichtungen der Stadt gedacht.
Die Rolle der städtischen Kulturverwaltung sei wie in den anderen Bereichen lediglich unterstützend, nicht selbst profilierend.

zu 3.:
Auf die Region bezogen hat die Liste Rüssel eine klare Position. Sie ist grundsätzlich gegen weitere Zweck- oder Zwangsverbünde. Die Notwendigkeit zur Zusammenarbeit mit anderen in der Region Rhein-Main sieht die Liste nicht.

Eckhard Kunze

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Kontakt
Karin Krömer
Am Treff 1, 65428 Rüsselsheim
Telefon: 06142 832779
k.kroemer@kultur123ruesselsheim.de