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Dr. Peter Schirmbeck an
ICG Culturplan Unternehmensberatung GmbH

06.02.1007 |

Schreiben von Dr. Peter Schirmbeck vom 30.01.2007 Sehr geehrter Herr Schirmbeck, vielen Dank für Ihren Brief, auch im Namen von Herrn Dr. Gaulhofer.

Es freut mich, dass Sie sich entschlossen haben, Ihren Beitrag in die Diskussion über das Kulturprofil Rüsselsheim einzubringen.

Die Kultur in der Region Rhein-Main ist mir wohlvertraut: in den Jahren 2001/02 habe ich eine Projektgruppe geleitet, die für die Wirtschaftsinitiative Frankfurt Rhein-Main ein Profil der Kultur und Vorschläge zur kulturpolitischen Reform in der Region erarbeitet hat. Auch die Route der Industriekultur und Ihr Haus sind mir seitdem bekannt. Es war also nicht Unkenntnis, sondern entspricht meinem persönlichen Eindruck vor dem Hintergrund meiner Kenntnis, was mich die Schwerpunkte beim Kulturgespräch so und nicht anders setzen ließ. Die Route der Industriekultur ist kein Rüsselsheimer Spezifikum, Rüsselsheim hat an ihr teil. Das Opel-Areal, oder besser: das Altareal, steht für die Stadt noch nicht zur Verfügung, sondern ist jetzt noch Werksgelände. Die Besuchszahlen Ihres Hauses, besonders, wenn man den Anteil der Schulklassen berücksichtigt, lassen auf eine überörtliche Ausstrahlung derzeit nicht schließen.

Wichtiger aber ist ein anderes: Meine Thesen auf der Veranstaltung hatten ja nur den Zweck gehabt, in eine Diskussion hineinzuführen. Das Kulturprofil stammt vom Dezernenten, die Rolle der Berater ist lediglich die, Methodenkenntnis und Erfahrungen in den Prozess einzubringen und bei internen und öffentlichen Diskussionen zu moderieren. – Auf diese Diskussion auch mit Ihnen freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Dieter Haselbach
Seniorpartner