Selbstverständnis der Organisationen
Stiftung Opelvillen
Stiftung Opelvillen
Ludwig-Dörfler-Allee 9
65428 Rüsselsheim
Telefon 0 61 42 / 83 59 07
Fax 0 61 42/ 83 60 14
opelvillen@online.de
Geschäftsführender Vorstand und Kuratorin:
Dr. Beate Kemfert
opelvillenvorstand@online.de
www.opelvillen.de
Stiftungszweck, Rechtsform
Am 5. Juni 2001 wurde die Stiftung Opelvillen von der Stadt Rüsselsheim mit Unterstützung der Adam Opel GmbH gegründet, um dauerhaft die denkmal-geschützte Doppelvillenanlage zu sanieren, zu pflegen und kulturell gemeinnützig zu nutzen.
Die Stiftung Opelvillen ist eine rechtsfähige Stiftung mit den verwaltenden Organen Stiftungsrat und Vorstand. Der Stiftungsrat setzt sich aus sieben natürlichen Personen zusammen, drei dürfen dabei dem Magistrat der Stadt Rüsselsheim angehören, die anderen vier hingegen dürfen keine Magistratsmitglieder oder städtische Bedienstete sein. Ihren Sitz hat die Stiftung Opelvillen in Rüsselheim und ihr Vermögen besteht allein aus einem Erbbaurecht an den Opelvillen, so dass sie auf jährliche Unterstützung der Stifterin und weitere Zustiftungen sowie andere Spenden massiv angewiesen bleibt. Getragen wird die junge und in ihrem Vermögen bescheidene Stiftung Opelvillen vor allem durch die Stadt Rüsselsheim, unterstützt von einem großen bürgerschaftlichen Engagement.
Freundeskreis der Stiftung Opelvillen
2003 wurde der Freundeskreis der Stiftung Opelvillen zur Unterstützung der Ziele der Stiftung gegründet (Mitgliedsjahresbeitrag 100,- Euro per anno). Wichtige Baumaßnahmen konnten bereits mit Hilfe des momentan 133 Mitglieder starken Freundeskreises durchgeführt werden. Für die Betriebskosten, die Erhalten und die Pflege des Anwesens ist das Projekt jedoch weiterhin auf finanzielle Unterstützung angewiesen.
Förderung der bildenden Kunst
Der Schwerpunkt der kulturellen Nutzung liegt auf der Bespielung der Opelvillen in Form von Kunstausstellung. Die Stiftung Opelvillen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung der Bildenden Kunst von der Moderne bis zur Gegenwart wissenschaftlich, dabei aber anschaulich und deinem breiten Publikum verständlich darzustellen. Dafür werden spezielle Vermittlungsprogramme wie Kinderkunst-workshops, Lehrerfortbildungen, Schülerschreibwettbewerbe und auch Senioren-veranstaltungen wie der „Kunstkaffee“ entwickelt. Gefördert werden darüber hinaus Kunststudenten und -studentinnen durch bundesweit ausgeschriebene Wettbewerbe und Ausstellungen. Die Schleuse der Opelvillen bietet ferner Studierenden der Offenbacher Hochschule für Gestaltung und der Frankfurter Städelschule die Möglichkeit der Erstpräsentation.
Leistungen für die Stadtgesellschaft
Die Opelvillen haben sich zum regen Kunstzentrum entwickelt, das für alle Bürgerinnen und Bürger zur öffentlichen Begegnungsstätte und zum Gesellschafts-ort geworden ist. Schüler und Schülerinnen erlernen vormittags spielerisch den Umgang mit der Kunst, ältere Menschen hingegen verweilen gerne am Nachmittag im Ausstellungshaus. Das Bildungsprogramm wird neben den Rüsselsheimer Bürgern und Bürgerinnen auch von Auswärtigen genutzt. Allein die letzte Ausstellung „Henry Moore und die Landschaft“ zog von November 2007 bis März 2008 15.000 Besucher nach Rüsselsheim.